Schulterfries der 1822 von Alexius Petit gegossenen Glocke für St. Georg zu Vreden

Exkursion des 21. Kolloquiums zur Glockenkunde 2013

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Das diesjährige 21. Kolloquium zur Glockenkunde des Deutschen Glockenmuseums ist beendet. Es waren wieder einmal vier spannende Kolloquiumstage, die mit zahlreichen wissenschaftlichen Vorträgen aus der Welt der Glocken aufwarteten.
In das Kolloquium eingeschlossen war in diesem Jahr eine Exkursion nach Münster, u.a. mit der Besichtigung des neuen Holzglockenstuhls des Domes. Impressionen dieses Exkursionstages hat der niederländische Kollege Dennis Wubs in einem unten zu sehenden Video festgehalten.

Schulterfries der 1822 von Alexius Petit d. J. gegossenen Glocke für St. Georg zu Vreden
Schulterfries der 1822 von Alexius Petit d. J. gegossenen Glocke für St. Georg zu Vreden

Nach Ende des Kolloquiums besuchte am Sonntagnachmittag ein kleiner Teilnehmerkreis die im westlichen Münsterland gelegene Stadt Vreden, um sich das Geläut der dortigen Kirche St. Georg anzusehen und anzuhören. Das fünfstimmige Geläut beherbergt unter anderem eine klangschöne c1-Glocke, welche im Jahre 1822 von Alexius Petit d. J. gegossen wurde und eine der größten noch erhaltenen Glocken aus dieser Zeit in Westfalen ist. 136 Jahre später erweiterte Hans Hüesker in derselben Gießerei das Geläute um weitere vier Glocken auf den Grundton b°. Einen Bericht zur Kurzexkursion nach Vreden befindet sich im Vredener Anzeiger vom 9. Oktober 2013.

Nach Vorstandsbeschluß wird das 22. Kolloquium für Glockenkunde im Jahre 2014 in der wunderschönen Stadt Bamberg mit ihren zahlreichen Glockenschätzen stattfinden.