Eingerüsteter Oldenburger Schlossturm

Teilerfolg: Älteste Oldenburger Glocke muss nicht ins Magazin

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Eingerüsteter Oldenburger Schlossturm
Eingerüsteter Oldenburger Schlossturm

Über die Glockenfunde im Oldenburger Schlossturm habe ich bereits in einem ausführlicheren Artikel berichtet. Aufgrund der Bedeutung des Fundes, hat man sich nun dazu entschlossen, die ursprünglich für das Magazin vorgesehene Glocke nun doch wieder in den Turm zu hängen.

Der Verfasser hatte in der letzten Woche die Gelegenheit, die beiden Glocken zu untersuchen und seinen Befund in weiten Teilen bestätigt zu sehen. Beide Glocken sind von großem historischen Wert, wobei es sich bei der kleinen Schlossturmglocke um das älteste Instrument von Stadt und Kreis Oldenburg handelt. Da die Sanierungsarbeiten am Schlossturm nahezu abgeschlossen sind, wurde die kleine Glocke wieder auf dem Turm installiert.

Leider ist es dem Verfasser an dieser Stelle nicht möglich, eingehender über die Untersuchungsergebnisse sowie über die Einschätzung der jetzigen Aufhängesituation zu schreiben, da er sich gegenüber dem Staatlichen Baumanagement Ems-Weser verpflichten musste, sämtliche Rechercheergebnisse zur vorhergegenden Prüfung vorzulegen, da leider sonst eine Turmbegehung nicht möglich gewesen wäre.

Daher verweist der Verfasser auf zwei weitere Berichte über den bedeutenden Glockenfund in der Nordwest-Zeitung (NWZ) vom 29. November.
NWZ-Artikel „Glocke stammt wohl aus Rasteder Kloster“ vom 29. November 2013
NWZ-Artikel „Kleine Glocke historische Sensation“ vom 29. November 2013

Nachstehendes Video der NWZ zeigt die beiden Glocken bereits wieder in der Laterne des Schlossturms.