Die Inschriften des Landkreises Hildesheim. Coverbild mit freundlicher Genehmigung des Reichert Verlags

Neuer Band der Inschriftenkommission – Schwerpunkt Hildesheimer Glockenlandschaft

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Die Inschriften des Landkreises Hildesheim. Coverbild mit freundlicher Genehmigung des Reichert Verlags
Die Inschriften des Landkreises Hildesheim.
Coverbild mit freundlicher Genehmigung des Reichert Verlags

Im Dr. Ludwig Reichert Verlag Wiesbaden erscheint demnächst in der Reihe „Die Deutschen Inschriften“ als 88. Band: Die Inschriften des Landkreises Hildesheim, bearb. von Christine Wulf. Wiesbaden 2014 (480 Seiten, 80 Tafeln mit 43 Farb- und 164 Schwarz-Weiß-Abbildungen. Preis: 69 Euro).

Der größte Teil der in diesem Band edierten Inschriften befindet sich an Standorten mit dörflicher Prägung. Einen Schwerpunkt bilden die etwa 100 Glockeninschriften, die einen authentischen Einblick in die Hildesheimer Glockenlandschaft mit ihren verschiedenen Gusswerkstätten gestatten.
Die zahlreichen Grabinschriften dokumentieren die Memorialkultur vor allem des ländlichen Adels, sowie der evangelischen Pastoren und der herzoglichen Amtmänner. Neben den Glockeninschriften geben die Inschriften auf Altarretabeln, Opferstöcken und Kelchen wertvolle Hinweise u. a. darauf, wie sich das Innere vor allem der Dorfkirchen durch die Reformation verändert hat und welche Rolle Stiftungen und Stifter dabei gespielt haben. Der zeitliche Schwerpunkt der Überlieferung liegt im 16. und frühen 17. Jahrhundert. Zusammen mit den bereits 2003 erschienenen Inschriften der Stadt Hildesheim (DI 58) wird nunmehr auf der Grundlage von fast 1500 Inschriften, Initialen und Daten das Spannungsfeld von Peripherie und Zentrum für ein zentrales Gebiet der ehemaligen welfischen Territorien in der inschriftlichen Überlieferung sichtbar.

Buchvorstellung
Die Autorin Frau Dr. Christine Wulf wird im Rahmen eines Vortrags mit dem Titel Verborgenes ans Licht geholt – Inschriften aus Glockentürmen und Grüften im Hildesheimer Land die neue Publikation am Mittwoch, den 19. Februar ab 19 Uhr im Roemer- und Pelizaeus-Museum vorstellen. ACHTUNG: Im Internet findet man mehrfach falsche Angaben zum Veranstaltungsort.