Die 1423 gegossene Glocke von St. Annen zu Wolfsburg im Läutebetrieb

Glockenausstellung bim bam wumm in Bern

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Nach ihrer ersten Präsentation in der schweizerischen Glockengießerstadt Aarau ist die die Ausstellung bim bam wumm nun im Kornhausforum in Bern zu erleben.

Die Ausstellung trägt den interessanten Untertitel Glocken – Klang oder Lärm. Vom heutigen Umgang mit Glocken und greift damit unter anderem die in der Schweiz besonders kontrovers geführte Debatte auf.

Der Einführungstext zur Ausstellung lautet:

Sie gilt nicht nur als ältestes Musikinstrument, sie ist auch eines der ersten Massenkommunikationsmittel: die Glocke. In ihr vereint sich uraltes Handwerk mit bedeutungsvollen Funktionen. Zur Ankündigung oder Ermahnung hat das Glockengeläut über Jahrhunderte hinweg religiöse Gemeinschaften verbunden und das weltliche Leben strukturiert.
Glocken faszinieren – und Glocken polarisieren. Während die Glockenschläge den einen Heimat bedeuten, werden sie von anderen schlicht als Krach und Ruhestörung empfunden. Klang oder Lärm – das Kornhausforum Bern vertieft die aktuell kontrovers geführte Debatte.
Mit der Ausstellung schärfen die Kuratorinnen Dr. Verena Naegele und Sibylle Ehrismann das Bewusstsein für die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung der Glocken. Anhand des Berner Münsters und der Ref. Kirche Liebefeld wird auch aufgezeigt, was heute unternommen wird, um das Glockengeläut in Klang und Lautstärke zu optimieren.

Den Flyer mit allen Informationen und dem Rahmenprogramm finden Sie hier zum Download.

Einen Gang durch die Ausstellung erleben Sie in folgendem Fernsehbeitrag.

Die Ausstellung kann noch bis zum 11. Dezember 2016 besucht werden.